2016 January 19
Students
Umortung/ eine Anordnung

Interventive Rauminstallation 
mit ergänzendem Büchlein 
von Ursula Gaisbauer

In der Arbeit geht es um Raum und dessen Ordnung.
Sie besteht aus Wiedersprüchen die eine innere Spannung erzeugen. Das Innen und das Außen, der Raum und die Leere, das Ding und der Betrachter, stellen sich gegenseitig in Frage.


Die Definition/

Jeder Raum besteht aus einer oberflächlich sichtbaren Hülle und den darunter liegenden unsichtbaren Schichten, Geschichten, Nutzungen und Ansprüchen. Ein Raum kann genauso gut eine Tasse wie ein Gebäude sein, ein Auto genauso wie ein Baum, ein Stein genauso wie eine Straße.


Die Leere/

Zwischen Raum und Nicht-Raum liegt der leere Zwischenraum und besteht eine dauernde Relativierungsmöglichkeit. Vom großen ins kleine, von oben nach unten, von links nach rechts und umgekehrt.


Die Relation/

Hinter dem erstgradig visuell Wahrnehmbaren liegt die individuelle Prägung jedes Ortes und jedes Dinges. Erst durch den Aufbau einer emotionalen Beziehung zum Raum, egal ob sie positiv oder negativ geprägt ist, wird er zu einem Ort.


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Foto: Ursula Gaisbauer