Winter 2019/20
Courses
History and Theory of Landscapes I

Gartenkonzepte:

In der Geschichte der Menschheit diente der Garten nicht nur praktischen Zwecken wie der Nahrungsproduktion, sondern er war auch immer ein Modell eines idealen Lebensraums, ein Mikrokosmos. Insofern war und ist er zugleich Kritik der bestehenden Wirklichkeit und Entwurf einer besseren Welt. In ihm spiegeln sich politische Verhältnisse und soziale Strukturen, naturwissenschaftliche Kenntnisse und religiöse Vorstellungen. Er ist mit den Künsten der jeweiligen Zeit eng verwoben, insbesondere mit der Architektur, deren Prinzipien auch für die Gestaltung (grüner) Außenräume genützt werden.
In der Vorlesung werden Gärten aus ausgewählten Epochen und Regionen der Welt vorgestellt und im Kontext der jeweiligen kulturellen Bedingungen (im weitesten Sinne) analysiert.
Das Wintersemester ist historischen, das Sommersemester zeitgenössischen Gartenkonzepten gewidmet.

Mehr Info auf der Base Angewandte

 

Fotocredits: Tōtekiko (stone garden) in the Ryōgen-in subtemple of the Daitoku-ji Buddhist complex, Kyoto, Japan, 1502/1958