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Reflecting Oil – Art and Petromelancholia
Ernst Logar
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienWinter 2023/2024Die Bohrinseln wurden am Strand gebaut und dort zurückgelassen, um vom Meer weggespült zu werden und so ihre Bestandteile wieder ihrem Ursprung zurückzuführen.Das Verschwinden der temporären Bohrinseln spiegelt die Idee der Endlichkeit von fossilenBrennstoffen wider. Die Vorstellung ist verlockend, dass die Skulpturen nach einem verständnisvollen flüchtigen Blick Ausschau halten, einem Adieu der Bohrtürme und küstennahen Plattformen, welche Unsicherheit und Endlichkeit aus erster Hand erfahren.
Alejandra Rodríguez-Remedi, Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort: Visualisierung, Enthüllung und Reflexion in Ernst Logars Invisible Oil, 2008
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The Baggage we bring. Reisen als künstlerische Praxis
Gabriele Mackert
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienWinter 2023/2024Künstler*innen haben über Jahrhunderte hinweg verschiedene Arten von Reisen unternommen. Ortswechsel gehören gewissermaßen zu den Erfolgsindikatoren einer Biografie.
Wie aber benutzen Künstler*innen Kontextwechsel?
Wie erleben sie sich dabei selbst als Beobachter*innen?
Mit welchen Zielen werden Konzeption, Mittel und Methoden der Dokumentation variiert?
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Angewandte Performance-Theorie
Krassimira Kruschkova
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienWinter 2023/2024Die Vorlesung befragt – mit konkreten Aufführungs- und Textbeispielen – künstlerische Arbeiten, die sich ortsbezogen mit Performance auseinandersetzen. Fokussiert wird die situative Spannung zwischen Ethik und Ästhetik und die Möglichkeitsbedingungen, Orte selbst als Medium zu nützen. Künstlerische Formen wie Situationismus, Aktionismus, Postmodern Dance, Performance Art, zeitgenössischer Tanz denken – in all ihren Differenzen – Kunst in ortsspezifischen Ökonomien.
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Angewandte Festival 2023
Angewandte Festival
27.6. – 30.6.2023
Performance Program:
Thursday, June 29, 2023
6 – 9 pm Live PerformancesDepartment of Site-Specific Art
Paulusplatz 5, 1030 ViennaExhibition program:
Ivana Lazic
Andres Torres
Department of Site-Specific Art
Paulusplatz 5, 1030 ViennaMichael F. Plessl
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 ViennaJune, 27 – June, 30„Bum Bum Tschak“, Ortsbezogene Kunst, Wien, 2023. Das Konstituieren eines musikalischen Gefüges über das Experiment – die Probe. Über den Zufall zu Lösungen oder über die Improvisation zu einer Konzeption kommen. Dem Ego, der kollektiven Autor:innenschaft den Vortritt lassen. Der Drang des Tuns ist stärker als die Suche nach Perfektion. Das Richtige hinterfragen und dem Falschen eine Chance geben. Die Öffentlichkeit damit konfrontieren und diesen Raum akustisch besetzen.
“Bum Bum Tschak”, site-specific art, Vienna, 2023. Constituting a musical structure via the experiment – the rehearsal. Coming to solutions via coincidence or to a conception via improvisation. To let the ego, the collective authorship take precedence. The urge to do is stronger than the search for perfection. Questioning the right and giving the wrong a chance. Confronting the public with it and occupying this space acoustically.
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d.plom – ein Versuch alles vorzudenken, um nicht nachdenken zu müssen.
Diplom von | Diploma work by
Michael F. Plessl, June 2023Location: Expositur Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien
Erdgeschoss, Atrium,Anmeldung für Führungen
Bibliotheksarchiv im Bundesamtsgebäude, Radetzkystraße 2, 1030 WienExhibition:
June 21 – 30, 11 am – 6 pm
June 27 – 30, 11 am – 9 pm2023 June 21 / 11.00Die interdisziplinäre Arbeit setzt sich mit den institutionellen Strukturen und administrativen Prozessen der Universität für Angewandte Kunst auseinander. Das gesamte Studium von Michael F. Plessl sowie seine Arbeit am Diplom werden anhand von Dokumenten und Korrespondenz dargestellt und in Form einer Publikation und Installation nachvollziehbar gemacht.
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Präsenz
Diplom von | Diploma work by
Andres Torres, June 2023Location: Paulusplatz 5, 1030 Wien
Studio, 3. StockOpening: June 20, 5 – 8 pm
Exhibition:
June 21 – 24, 11 am – 6 pm
June 27 – 30, 11 am – 9 pm2023 June 20 / 17.00Die Installation zielt darauf ab, die Betrachter:innen in einen extremen Zustand zu versetzen. Die Präsenz einer Person im Raum aktiviert die visuelle und auditive Installation. Die Konditionierung und die Überforderung mit neuen Impulsen sind die Elemente, in die die Betrachter:innen eintauchen. Basierend auf Theorien des „Theaters der Grausamkeit“ von Antonin Artaud schafft diese Installation eine sensorische Erfahrung durch die Verwendung von schockierenden Bildern und Klängen.




