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Partizipation, Pluralität, Potentialität in Performance heute.
Krassimira Kruschkova
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienWinter 2018/19Anhand von relevanten theoretischen Texten und Performance-Aufzeichnungen (z.B. von Forced Entertainment, Needcompany, Meg Stuart, Xavier Le Roy, Ivana Müller, nadaproductions und vielen anderen) wird Partizipation hinterfragt – u.a. als singuläre Politik der Freundschaft (Jacques Derrida), als Modus eines idiorrhythmischen (Roland Barthes) Zusammenlebens, als schrittweise Intraaktivität (Karen Barad).
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Öffentliche Orte der Kunst
Jeanette Pacher
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienWinter 2018/19Kunst ist im städtischen Raum allgegenwärtig. Während gewisse Manifestationen künstlerischen Schaffens sehr präsent sind in der kollektiven Wahrnehmung – vor allem Werke, die der Idee der Repräsentation oder der Provokation verpflichtet sind – bleiben andere oft beinahe unbemerkt oder werden nicht als künstlerische Arbeit identifiziert; häufig handelt es sich hier um Eingriffe, die sich subtil in einen urbanen Kontext (temporär) einschreiben oder um feine Verschiebungen, die die Wahrnehmung oder Nutzung einer städtischen Situation beeinflussen und verändern.
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Studio Frankenstein Kunstradio
Studio Frankenstein
Radio piece for Ö1-Kunstradio, 51 min.
Radio broadcast:
March 4th, 2018
11 pm2018 March 04Vor 200 Jahren wurde Mary Shelley’s Roman “Frankenstein” veröffentlicht – vielleicht der erste Mythos der Moderne. Seither sucht die Geschichte von Victor F. und seinem Monster unsere Vorstellungskraft heim und durchzieht Diskussionen über künstliches Leben und das Verhältnis von Natur, Technologie und Gesellschaft.
In einem Schlüsselmoment der Erzählung hält sich das Monster in einem kleinen, dunklen Raum versteckt. Es hört Stimmen und beobachtet das Verhalten der Menschen. Das Monster nimmt auf.
200 years ago Mary Shelley’s novel “Frankenstein“ was published – perhaps the first modern myth. Ever since, the story of Victor F. and his monster has haunted our imagination and informed discussions about artificial life and the relationships of nature, technology, and society. A key moment in the story describes the monster hiding in a small dark room, where it listens to voices and sounds, and observes human behaviour. The monster is recording.
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Hints
James Lewis
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienSummer 2018We all need to get the balance right, between action and reflection … With so many distractions, it is easy to forget to pause and take stock, be it through contemplation, prayer or even keeping a diary. Many have found the practice of quiet personal reflection surprisingly rewarding …
(extract from The Queen’s Christmas message. Queen Elizabeth. 2013)
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History and Theory of Landscapes
Karin Raith
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienSummer 2018Die LV befasst sich mit dem Phänomen Landschaft und vor allem mit den Kräften, die hinter der visuellen Erscheinung individueller Landschaften wirken. Was ist „Landschaft“ überhaupt? Wie entstehen Landschaften? Warum weisen bestimmte Kulturlandschaften bestimmte Merkmale auf – oder in anderen Worten – warum sehen sie so aus wie sie aussehen? Auf welchen natürlichen Gegebenheiten basieren sie und welche ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Umstände und Entwicklungen haben sie geformt?
The course deals with the phenomenon of landscape and in particular with the forces behind the visual appearance of individual landscapes. What exactly is “landscape”? How do landscapes evolve? Why do certain cultural landscapes have certain characteristics – or in other words, why do they look like they look? What natural conditions are they based on and what economic, social and political circumstances and developments have shaped them?
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SOUNDSELEKTION. Reduktion und Nuance als ästhetische Phänomene
Asmus Tietchens
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienSummer 2018In der jüngeren Wiener Architekturgeschichte ist das Loos-Haus am Michaelerplatz von
besonderem Interesse. In seiner entschiedenen Abkehr von Historismus und
Secessionismus ist es ein frühes Beispiel für radikale Reduktion – kein Dekor, keine
Verzierungen.
Der Architekt Adolf Loos verfasste sogar 1908 eine Streitschrift mit dem programmatischen Titel ‘Ornament und Verbrechen’.In the more recent Viennese architectural history, the Loos-House at the Michaelerplatz is of particular interest. Its determined renunciation from Historicism and Secessionism is an early example for radical reduction – no decor, no embellishments.
The architect Adolf Loos even wrote a polemic pamphlet in 1908 with the programmatic title ‘Ornament und Verbrechen’.
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Territorien der Kunst nach dem Anthropozän
Mechtild Widrich
Paulusplatz 5, Seminarraum 2. Stock
1030 WienSummer 2018Wie fassen wir die immer wichtiger werdende Idee einer geografischen Konzeption einer Welt der Migration, Ausbeutung der Ressourcen vor dem Hintergrund der Themen Ortsspezifität und öffentlicher Raum? Wie kann Kunst zwischen der konkreten Bedeutung von Geografie und Social Media tätig werden, wie können geografische Begriffe ästhetisch und politisch gefasst werden?

